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Praxisanschrift

Praxis am Falkenbrunnen
Chemnitzer Str. 48b
01187 Dresden

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0351 – 64 75 99 0
Operationen
 
Die empfindlichste Struktur im Kniegelenk ist der Meniskus. Hiervon gibt es je einen auf der Innen- und Außenseite des Gelenkes. Seine Aufgabe ist, die verschiedene Geometrie von Ober- und Unterschenkel auszugleichen, und so für eine gleichmäßige Lastübertragung zu sorgen.

Das Kniegelenk führt eine Kombination von Gleit- und Rollbewegungen aus. Dadurch ist der Meniskus ständigen Scherkräften ausgesetzt. Häufig kommt es so auch ohne einen Unfall zu Einrissen. So lange diese keine Beschwerden verursachen, ist keine Therapie erforderlich.

Typische Beschwerden beim Meniskusriss sind die Schwellung und vor allem das Gefühl, „als ob etwas einklemmt“. Wir bezeichnen dieses Phänomen als Blockierung. Zur Diagnosestellung sind eine gründliche Erhebung der Krankengeschichte, die eingehende Untersuchung des Kniegelenkes und zunächst eine Röntgenaufnahme erforderlich.

Eine zusätzlich angefertigte MRT-Untersuchung des Kniegelenkes ist sehr hilfreich, wenn es darum geht, andere Ursachen für die geklagten Beschwerden aufzudecken. So können ein überdehntes Band oder allgemeiner Gelenkverschleiß durchaus eine Meniskusverletzung vortäuschen.

Bei Blockierungen sollte eher rasch operiert werden, da ein abgerissener und eingeklemmter Meniskus schwere Folgeschäden im Knie anrichten kann. Stehen dagegen Schmerzen im Vordergrund, lohnt es sich, unter dem Einsatz konservativer Therapiemaßnahmen, abzuwarten. Dazu gehören Krankengymnastik, Schonung mit Verzicht auf kniebelastende Sportarten, Bandagen und auch Injektionen. Heilt die Verletzung nicht ab, werden wir Ihnen zur Gelenkspiegelung (Arthroskopie) raten.

In unserer Praxis erfolgt der Eingriff fast immer in einer schonenden Vollnarkose und dauert selten länger als 30 Minuten. Insgesamt sind nur 2 kleine Einschnitte erforderlich, durch die die Kameraoptik und die Operationsinstrumente in das Kniegelenk eingeführt werden. Mit Hilfe eines Tasthäkchens werden die Strukturen im Kniegelenk in einem ersten "Rundflug" geprüft.

Der Meniskusriss wird mit Hilfe kleiner Zangen und Stanzen entfernt. Dabei wird sehr sparsam und vorsichtig vorgegangen, um wirklich nur so viel wie unbedingt notwendig abzutragen. Selten bietet sich, wie zum Beispiel bei frischen Sportverletzungen, auch eine Naht des Meniskus an. Bevor Sie aus der Narkose erwachen, umspritzt Ihr Operateur die Einschnitte mit einem Betäubungsmittel.

In Abhängigkeit vom Umfang des Eingriffes schließt sich eine Erholungsphase von ein bis drei Wochen an. Die Betreuung läuft in dieser Zeit weiter in unserer Praxisklinik. Sport sollten Sie frühestens nach 6 Wochen wieder ausüben.

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Weitere Informationen zum Kreuzbandersatz
Weitere Informationen zum Kreuzbandersatz
Riss des Meniskus (MRT)
Riss des Meniskus (MRT)

Normaler Meniskus und Knorpel
Normaler Meniskus und Knorpel

Meniskusschaden
Meniskusschaden

Knorpelschaden
Knorpelschaden

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